Beleuchtung

Der kleine „Klick“ am Lichtschalter setzt eine Mega-Beleuchtung in Gang, die jährlich ein Vermögen kostet: Unsere Beleuchtung schluckt über 11,5 Milliarden kWh und verursacht damit etwa 8% des gesamten Stromverbrauchs!

Wenn wir alle Glühbirnen gegen Energiesparlampen austauschen würden, könnten wir so viel Energie einsparen, wie in einem Jahr zum Heizen von 2 Millionen Haushalten erforderlich ist.

Diese Tipps sparen echt Geld:

  • Ganz wichtig: Wechseln Sie alte Glühlampen gegen Energiesparlampen aus. Bei einer Lebensdauer von rund 12.000 Stunden können Sie mit eine Energiesparlampe fast bis zu 100 € einsparen.
  • Halten Sie Abstand: Energiesparlampen strahlen etwas, deshalb sollte der Abstand zur Lampe etwa 1,5 m betragen.
  • Schalten Sie die Lampen im Haus aus, wenn Sie kein Licht brauchen oder weggehen.
  • Benutzen Sie auch Leuchtstofflampen (Neonleuchten). Mit einer Betriebsdauer von 10.000-14.000 Stunden und einer Energieeinsparung von 75% lohnt sich das Einschalten. Außerdem besitzen sie eine wesentlich höhere Lichtausbeute als Glühlampen.
  • Haben Sie keine Vorurteile gegen Halogenlampen. Sie halten länger als Glühlampen, bringen allerdings – aufgrund der Wärmeverluste durch den Trafo – „nur“ einen Spareffekt von rund 30%.
  • Der Vergleich des Jahresverbrauchs ist ein Muss in jedem Haushalt. Nur so können Sie erkennen, wie viel Strom und Geld Sie bereits eingespart haben.
  • Seien Sie aufgeschlossen gegenüber den natürlichen Energiequellen. Denn: Die Sonne und der Wind schicken keine Rechnung. Beim Umrüsten gibt es Zuschüsse.


Kühlen und Gefrieren

Kühlen und Gefrieren verbraucht am meisten Strom in unseren Haushalten – mehr als 1/5.

Die nachstehenden Tipps sparen echt Geld!

  • Schicken Sie Ihren Kühlschrank auch „in Urlaub“. Schalten Sie ihn einfach ab, wenn Sie verreisen. Das sind bei 3 Wochen rund 13 kWh eingespart.
  • Denken Sie kurz nach, bevor Sie die Kühlschranktür öffnen. Suchen kostet Strom.
    Noch ein guter Tipp: Ordnung im Kühlschrank lohnt sich!
  • Lassen Sie die Gerätetür nicht unnötig offen stehen.
  • Stellen Sie Ihren Kühlschrank nicht zu hoch ein:
    7°C im Kühlschrank sowie –18°C im Gefriergerät reichen aus.
  • Wechseln Sie defekte Dichtungen sofort aus, damit die Kälte nicht rauszieht.
  • Tauen Sie Ihren Kühlschrank regelmäßig ab.
  • Gerade eine Gefriertruhe mag’s gern kühl. Steht Ihr Gerät zu warm, verbraucht es mit jedem Grad zusätzlich 6% mehr Strom. Am besten: Gefriertruhen in unbeheizte Räume stellen.
  • Moderne Kühlgeräte verbrauchen bis zu 0,5 kWh weniger am Tag. Auf die mittlere Lebensdauer eines Gerätes berechnet sind dies immerhin mehr als 450,00 €. Also beim Neukauf unbedingt auf den Stromverbrauch achten. Am besten zu erkennen an den Energieklassen (EU-Label) „A“ (verbrauchen am wenigsten Strom) bis „G“.
  • Schaffen Sie sich keinen zu großen Kühlschrank an. Wenn er nur halb voll ist, kostet er unnötig Geld und Energie. Berechnen Sie maximal 60 Liter Nutzinhalt pro Person.
  • Ihr Kühlschrank muss sich doppelt anstrengen, wenn Sie erhitzte Lebensmittel hineinstellen.
    Also: erst abkühlen lassen.
  • Bevor Sie sich ein Zweitgerät gönnen, denken Sie daran: Zwei kleine Kühlschränke verbrauchen ca. 20% mehr Strom als ein großes Gerät mit doppeltem Volumen.
  • Haben Sie bereits ein Gefriergerät im Hause, dann braucht Ihr neuer Kühlschrank kein Gefrierfach. Das spart bis zu 30% an Strom.


Waschen und Trocknen

Diese Tipps sparen echt Geld:

  • Haben Sie einen Waschtag in der Woche? Zum Beispiel montags? Oder werfen Sie Ihre Maschine auch nur mal eben für ein T-Shirt an und legen es anschließend in den Trockner? Das ist Verschwendung.
  • Wer klug wäscht und trocknet, kann viermal sparen: Zeit, Geld, Strom und Wasser!
  • Beladen Sie Ihre Waschmaschine immer mit so viel Wäsche wie möglich, sonst gibt es Verluste von bis zu 4% pro Waschgang.
  • Verzichten Sie auf Vorwäsche und sparen Sie jedes Mal 5-8 Liter Wasser und 0,2-0,6 kWh.
  • Hängen Sie Ihre Wäsche auf die Leine: Mit jeder luftgetrockneten Wäscheladung sparen Sie über 2kWh an Strom.
  • Wenn Sie zweimal pro Woche mit 60°C statt mit
    90°C waschen, spart das pro Woche etwa 25 ct.
  • Rangieren Sie Ihr Uralt-Waschmaschinenmodell aus!
  • Moderne Waschmaschinen benötigen bei 60°C nur noch rund 40 Liter Wasser und weniger als 1 kWh an Strom. Sparsame Geräte erkennt man am EU-Label der Klasse „A“ oder am Umweltzeichen (Blauer Engel).
  • Prüfen Sie, ob Sie Ihr Gerät an den Warmwasseranschluss anschließen können, dann sparen Sie bei einer 40°C-Wäsche fast 60% an Energie.
  • Kaufen Sie lieber einen Wäschetrockner mit Abluftanschluss. Der verbraucht im Vergleich zum Kondensationstrockner 5-10% weniger Strom und kostet auch weniger.
  • Achten Sie auch beim Trockner auf die „A“-Klasse. Diese Geräte sind am sparsamsten.
  • Verkürzen Sie die Trockenzeit: Wäsche mit 1200 U/Min. ausgeschleudert verbraucht zum Trocknen 30% weniger Energie als mit 800 U/Min. Noch besser sind moderne Waschmaschinen mit 1600 oder sogar 1800 U/Min.


Letzte Aktualisierung am 04.11.2008