|
Carl Zendel in Göppingen seit 1886
Seit jeher in Familienhand – Bereits die vierte
Generation
Gegründet wurde die Firma 1886 von Carl Gottlieb Zendel als Flaschnerei, in
der die Gesellen – das geht aus einem Kassenbuch des Jahres 1888 hervor – nur
saisonweise arbeiteten mit Kost und Logis im Hause. Als Carl Gottlieb Zendel
1917 erst 59-jährig starb, übernahm dessen Sohn Richard im Alter von gerade 19
Jahren und in schwerer Zeit den Betrieb, den er bis zu seinem Tod im Jahr 1942
führte. Die Kontinuität des Unternehmens wahrte, da Richard Zendels Kinder noch
klein waren (Karl- Richard war noch nicht geboren, als sein Vater starb),
Prokurist Ernst Hauser, der, 1928 in den Betrieb eingetreten, diesen nach 1945
sicher durch die Fährnisse der Nachkriegsjahre brachte ehe er 1970 in den
Ruhestand trat.
 Firmenjubilar
Emil Kötzle mit Karl-Richard und Heidi Zendel (1948 oder 1949)
Zahlreiche Auszubildende
1960 trat Richards Tochter Heidi Zendel als gelernte Sanitärkauffrau in die
Firma ein. Nach Abschluss seines Studiums kam auch Richards Sohn Karl Richard
Zendel 1970 in den Betrieb. Beide Geschwister übernahmen von hieran gemeinsam
das Ruder. Inzwischen ist die vierte Generation mit in der Firma: Karl-Richards
Sohn Alexander Zendel ist seit 1996 mit dabei - 2008 wird er zum Geschäftsführer
ernannt. Die stete und aufwärtsführende Entwicklung der Carl Zendel GmbH lässt
sich auch an der allmählich sich vergrößernden Mitarbeiterzahl ablesen: Waren es
im Jahre 1928 zwölf Gesellen und drei Lehrlinge, die beschäftigt wurden, so sind
es zurzeit 26 Mitarbeiter. Pro Jahr wurden bis auf den heutigen Tag ein bis zwei
Lehrlinge ausgebildet, von denen die meisten der Firma die Treue hielten.
|
 |
Entwicklung auch nach außen sichtbar
 Fassadenansicht
1886
Auch nach außen hin wurde und wird die Entwicklung des Unternehmens
sichtbar, denn nicht weniger als dreimal in seiner Geschichte erfuhr das Haus in
der Poststraße eine Fassadenumgestaltung. 1926 wurde im Hinterhof ein
Werkstatt-Neubau mit Lager, und im ersten Stock die erste Ausstellung für
Badeinrichtungen erstellt. 30 Jahre später wurde das Geschäft grundlegend
umgebaut, angepasst den Erfordernissen. 1980 fand ein Laden-Umbau statt. Auch im
Jubiläumsjahr 2011 wird die Fassade renoviert. 1989 konnten Werkstatt und Lager
vergrößert werden. Es wurden neuzeitliche Sozialräume geschaffen, Büroräume
gebaut und 1996 wurde aus dem Laden ein moderner zeitgemäßer Präsentationsraum
mit erlesenen Sanitärartikeln fürs Bad; eingerichtet mit Kleinraum- Badezimmer,
Badewanne mit Whirlpool und mit italienischem Bad-Möbel Design, römisch-irischer
Dampfdusche, Fitnessbad, Sicherheitseinrichtungen und vielem mehr.
 Ladenansicht
1956
|